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Die Burg Wilenstein

Burg Wilenstein
Aufbaustudie Burg Wilenstein 12. bis 13. Jahrhundert anzeigen,
Größe: 43 KB

Aufbaustudie Burg Wilenstein 14. bis 17. Jahrhundert anzeigen,
Größe: 40 KB

Die Felsenburg des Wilo im Karlstal wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut - vermutlich von Kaiser Friedrich I. In den folgenden Jahrzehnten zählten die Herren von Wilenstein zu den bekanntesten Ministerialien des Lauterer Raumes. 1334 wurde die Feste in einer Fehde zerstört, erstand aber bald danach als Doppelburg mit zwei Eigentümern: den Falkensteinern und den Flörsheimern (Flersheimern). Wegen der schwierigen und wechselnden Besitzverhältnisse gab es stets viele Händel.

Im Wormser Synodale von 1496 wird eine Burgkapelle auf dem Wilenstein genannt. Sie war dem heiligen Georg geweiht und unterstand der Pfarrei von Aschbach. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg erneut zerstört. Im 18. Jahrhundert kam die Doppelburg in den Besitz der Freiherren von Hacke. Die ehemalige Feste blieb als Ruine erhalten. In ihrer unmittelbaren Nähe entstanden der Wilensteiner Hof und die Wilensteiner Mühle.

In den Jahren 1958 bis 1960 entstand durch einen Neubau bzw. Wiederaufbau der älteren Burg ein Schullandheim.

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