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Kirchen und Kapellen
Die älteste Kirche stand auf dem Aschbacherhof. Sie ist 1215 erstmals in Urkunden erwähnt. Sie gehörte der katholischen Pfarrei St. Blasius, Aschbach, zu der auch Trippstadt und seine Annexen gehörte. Im Jahr 1560 wird die Kirche die erste lutherische Kirche in der Pfalz. Ende des 18. Jahrhunderts ist die Kirche in einem schlechten Zustand, das Dach ist eingestürzt. Nur der Kirchturm blieb bis heute erhalten. Die evangelische Kirche war zunächst eine ehemals katholische Kapelle. Ein Stein aus dem Kreuzrippengewölbe legt noch Zeugnis von diesem alten Gotteshaus. 1744 wurde dann an der Stelle der alten, womöglich baufälligen, sicher aber zu kleinen Kapelle eine neue Kirche errichtet, das heutige Querschiff der evangelischen Kirche. 1895 erhielt die Kirche ihre heutige Form. Die katholischen Freiherren von Hacke ließen dann die katholische Kirche bauen, die 1754 eingeweiht wurde. Die Kirche sollte gleichzeitig Begräbnisstätte für die Familie von Hacke werden. Die Pfarrkirche St. Josef erfuhr bis heute zahlreiche Veränderungen. Ein Kleinod ist die Kapelle im Neuhöfertal, die 1777 der Ackermann Jakob Nothof aus Dankbarkeit errichtete, "weil seine protestantische Frau Anna Maria Krämer zur katholischen Religion zurückkehrte". 1907 wurde die Kapelle restauriert und zur heutigen Größe erweitert. |